stalingrad

STALINGRAD- Ein Rückblick nach 60 Jahren

von Oberst a.D. Friedrich Dettmer

Herausgegeben von der Kameradschaft der Angehörigen der ehe-maligen 2. Wiener Division sowie der
44. INFANTERIE-DIVISION
später Reichs-Grenadier-Division "HOCH- UND DEUTSCHMEISTER"

320 Seiten, 90 Abb., fest gebunden 24,80 €
Sonderpreis für Soldaten der 45. ID. und nachweislich Angehörige bei Direktbestellung vom Verlag 21.- €

Polenfeldzug, Kompaniechef im Rußlandfeldzug, Adjudant Grenadier-Regiment 131 und Kampfgruppe Walter. Kriegsgefangenschaft, nach Heimkehr in die "Sowjetische Besatzungszone" Flucht nach Westdeutschland. Oberst in der Bundeswehr. Ehrenring-Träger in der Divisions-Kameradschaft.
Friedrich Dettmer als Hauptmann, 1942

Aus dem Inhalt: Gefechtsbericht des G.R. 131 - Einzelerlebnisse in der Hölle von Stalingrad - Die Schlacht um Stalingrad - Vorgeschichte o Befehl für den Angriff auf Stalingrad - Der russische Angriff vom 19.-22. November 1942 - Der russische Panzerangriff vom 4. Dezember 1942 - Die Befreiungsoffensive - Weihnachten in Stalingrad - Das Kapitulationsangebot - Der Großangriff vom 10. Januar 1943 - Der Endkampf - Die letzten Stunden in Stalingrad - Daten und Zahlen zur Schlacht von Stalingrad - Stalingrad - Analyse und Dokumentation einer Schlacht - Das letzte Geheimnis von Stalingrad - Der Mensch in der Vernichtung - Die Kämpfe ausserhalb des Kessels - Die Urlaubergruppe 44. I.D. im Einsatz - Die Kampfgruppe Goebel - Die Wiederaufstellung der 44. I.D. als Reichsgrenadierdivision Hoch- und Deutschmeister - Gefangenschaft - Das grosse Sterben in Jelabuga - Das Lagerleben - Wie konnte man das alles überhaupt überstehen? - Die Gefangenschaft aus der Sicht anderer Kameraden - Von der Russischen Föderation rehabilitiert - Die heimgekehrten Stalingrader der 44. I.D. - Der Bund ehemaliger Stalingradkämpfer e.V. Deutschland - Der Stalingrad-Bund Österreich - Die Stalingradgedenkstätte in Aigen im Ennstal - Die Kameradschaft Stalingrad - Die Kameradschaft der 44. I.D. - Hoch- und Deutschmeister - Reise nach Stalingrad - 40 Jahre danach - Besuch des Kriegsgefangenen-Friedhofes in Jelabuga  - Soldatenfriedhof Rossoschka - Das österreichische Mahnmal in Pestschanka - Gedanken und Fragen zur jüngsten "Wehrmachtsausstellung" - Abschluss und Ausblick

Stalingrad: Daten einer Schlacht
Einkesselung: Am 23.8.1942 erreicht die 6. deutsche Armee Stalingrad. Am 22.11. wird sie eingekesselt. 284.000 Deutsche, Rumänen, Italiener kämpfen gegen mehr als 1 Million Sowjet-Soldaten aus 80 Nationalitäten.
Opfer: Etwa 150.000 deutsche Soldaten fallen im Kessel, 34.000 werden ausgeflogen, 91.000 geraten im Kriegsgefangenschaft, 6.000 kehren zurück.
Auf sowjetischer Seite sterben mindestens 500.000, laut a.A. 1,1 Millionen Soldaten.
Österreicher: Rund 50.000 Österreicher kämpfen in Stalingrad. Rund 1.200 kehren aus Stalingrad bzw . Kriegsgefangenschaft zurück.
Hoch- und Deutschmeister - 44. Inf.-Div.: Im November 1942 sind 1.500 in Stalingrad. Bei der Kapitulation sind es keine 100 Mann mehr, 50 bis 100 werden verwundet ausgeflogen. Die Kriegsgefangenschaft überstehen 13.

So werden Soldaten als Kameradenmörder verleumdet!
In einem Bericht über die Ereignisse in Stalingrad in der "Sonntags-Rundschau" (Linz/Donau) am 2.2.2003 läßt man Rudolf Radlinger sagen: "Wenn man das Elend der Kameraden sieht... Man will ihnen helfen, kann aber nicht, weil man selber auf sein Leben schauen muß. Die Toten und Verwundeten am Hauptverbandsplatz wurden einfach verbrannt, Benzin drüber und angezündet".
Das heißt nichts anderes, als das Deutsche ihre eigenen Kameraden angezündet, also ermordet haben.
In einer Niederschrift stellte der angebliche Zeuge, Rudolf Radlinger, Obmann des Stalingradbundes-Österreich richtig:
"In Stalingrad wurde zuletzt um jedes Haus und jede Ruine gekämpft, wobei die Objekte wiederholt den Besitzer wechselten. Die Hauptverbandsplätze befanden sich in den Kellern. Bei der Rückeroberung eines solchen habe ich die Leichen deutscher Soldaten und lebende Verwundete brennend angetroffen, aber nicht angezündet von den eigenen Kameraden, sondern von den Sowjets, die während dieser Kämpfe keine Gefangenen zu machen pflegten. Daß Deutsche von Deutschen angezündet wurden, habe ich nicht erlebt und dergleichen auch beim Austausch von Erinnerungen von keinem meiner Kameraden gehört."